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Samstag, 5. Juli 2014

Kohlrabi-Schnitzel

Da sich meine Schwester mal zu mir verirrt hat, gab es heute mal etwas, was ein wenig aufwendiger ist. Viele Zutaten sind zwar nicht nötig, aber ein wenig Zeit solltet ihr mitbringen. Das lohnt sich jedoch auf jeden Fall und Kohlrabi-Schnitzel haben bis jetzt noch jedem geschmeckt!

Zutaten für 2 Personen:

2 Kohlrabi
1 Tasse Mehl
1 Tasse pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch) [Ersatzweise geht wahrscheinlich auch einfach Wasser]
Salz
Pfeffer
Paprika (rosenscharf)
1 Tasse Paniermehl
Öl zum Braten

Die Kohlrabi schälen und in Scheiben (ca. 1cm dick) schneiden. Nun kocht ihr sie bis sie weich sind, also ca. 15 Minuten. In der Zwischenzeit könnt ihr einen Brei aus dem Mehl, der Milch und den Gewürzen mischen. In meinem Fall habe ich Salz, Pfeffer und scharfes Paprikagewürz als Gewürze gewählt. Sollte der Brei zu fest werden, einfach noch etwas Milch hinzugeben. Außerdem einen Teller mit Paniermehl bereitstellen.

Sobald die Kohlrabi fertig sind, könnt ihr sie abschütten und nun geht es einzeln zum Panieren. Dazu wird die Kohlrabi-Scheibe zuerst in den Mehl-Milch-Brei getaucht und anschließend wird die Scheibe im Paniermehl gewälzt. So verfahrt ihr mit allen Kohlrabi-Scheiben. Anschließend werden die Kohlrabi-Schnitzel mit etwas Öl in der Pfanne angebraten.

Dazu gab es bei uns noch Blumenkohl-Quinoa und Bechamélsauce.


Montag, 19. Mai 2014

Gemüse in Tempura-Teig mit zweierlei Dips

Freitagabend war bei mir und meiner Mitbewohnerin wieder Kochzeit. Diesmal haben wir uns für etwas entschieden, was wir so oder so ähnlich bis jetzt nicht gegessen haben: Gemüse in Tempura-Teig.

Tempura-Teig ist ein dünner Teig aus Mehl, welcher typisch für die japanische Küche ist. Wir haben den Tempura-Teig selbst gemacht, allerdings gibt es im Asia-Shop auch fertige Teigmischungen, habe ich gehört. Typischerweise ist der Teig aus Reismehl. Da wir das jedoch nicht hatten, haben wir Weizenmehl genommen. Hat auch wunderbar geklappt :) Da der Teig fritiert wird, hat das Ganze jede Menge Kalorien... was uns ehrlich gesagt nicht gestört hat, wir essen es ja nicht jeden Tag ;)

Zutaten für den Teig:
100 g Stärke
100 g Weizenmehl
300 ml eiskaltes Wasser (am besten stellt ihr das Wasser kurz in den Gefrierschrank)
1 Prise Backpulver
1 EL Sojamehl

Außerdem:
50 g Mehl zum Wenden
ca. 1 l Öl zum Fritieren

Nun einfach alles zusammenmischen. Der Teig sollte anschließend eher dünn sein, etwa mit Crepe-Teig vergleichbar. Falls ihr euch fragt, wieso das Wasser eiskalt sein soll: Dann wird es nachher knuspriger :)

Was ihr frittieren könnt:
Wir haben es mit verschiedenen Gemüsearten probiert, darunter Karotten, Zucchini, Paprika, Frühlingszwiebeln (hier nur den unteren Teil benutzen), Auberginen und Champignons. Allerdings haben uns die Frühlingszwiebeln so eher nicht geschmeckt und schlecht zu essen waren sie auch noch. Die Auberginen haben sich ziemlich vollgesaugt mit Fett und wir hatten nur noch das Gefühl pures Fett zu essen.

Daher unsere Empfehlung:
Karotten
Zucchini
Paprika
Champignons

Wir haben riesig viel gemacht und beim Frittieren schnell gemerkt, dass es doch ziemlich satt macht. Daher denke ich, dass für zwei Personen 1 Karotte, 1 Zucchini, 1 Paprika und ca. 250 g Champignons gut reichen sollten.

Nun schneidet ihr das Gemüse in Stücke. Diese können ruhig etwas größer sein. Bei den Champignons reicht es z. B. sie nur zu halbieren. Anschließend  wälzt ihr die Gemüsestücke in Mehl, damit der Tempura-Teig besser hält.


Unser bemehltes Gemüse :)

Nun das Fett erhitzen und das Gemüse einzeln in den Teig tunken und anschließend ins heiße Fett geben. Wenn das Gemüse bzw. der Teig goldbraun wird, könnt ihr es rausnehmen und abtropfen lassen. Am besten schnell essen, warm & frisch schmeckt es am besten :)



Dazu haben wir zwei Dips und Sojasoße gegessen.

Roter Dip:
1 kleiner Becher Sojajoghurt
3 EL Ajvar

Grün-weißer Dip:
1 kleiner Becher Sojajoghurt
1 Frühlingszwiebel
1 - 2 EL Petersilie
Salz
Pfeffer





Freitag, 9. Mai 2014

Tarte mit Olivencreme und Gemüse

Diese Woche war ich mit meiner Mitbewohnerin am Kochen und herausgekommen ist wirklich was Supertolles, was ich euch nicht vorenthalten möchte :) Auch gut, für ein Picknick oder ähnliches, da die Tarte auch kalt superlecker ist!

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
125 g vegane Margerine
1 - 2 EL Wasser

Für die Olivencreme:
250 g Oliven
2 Knoblauchzehen
1 - 2 TL Thymian
1 - 2 TL Rosmarin
2 EL Olivenöl

Für den Belag:
2 Zucchini
200 g Champignons
1 Paprika
Olivenöl zum Braten
2 Tomaten
etwas Rucola
Pfeffer Salz

Für den Teig einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und kurz in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit für die Olivencreme die Oliven mit dem Knoblauch, dem Öl und den Gewürzen pürieren. Dann das Gemüse klein schneiden und Zucchini, Champignons und Paprika einzeln in Olivenöl anbraten. Anschließend lasst ihr das Gemüse auf Küchenpapier abtropfen und wendet euch wieder dem Teig zu.
Den Teig ausrollen und in eine gefettete Springform (30 cm) geben. Backpapier drauflegen und 15 Minuten bei 180 Grad backen. Idealerweise sollte man noch Backbohnen drauflegen, wir haben es aber ohne gemacht, da wir sowas nicht haben. Dann das Backpapier entfernen und den Teig weitere 20 Minuten backen.
Nun die Springform abnehmen und den Teig mit der Olivencreme bestreichen. Anschließend könnt ihr ihn belegen und zum Schluss salzen und pfeffern. Und keine Sorge, das schmeck unglaublich lecker, auch wenn das Gemüse dann nur noch lauwarm ist. Man kann das ganze auch sehr gut kalt essen :)


Wir haben das Rezept ein wenig abgewandelt, das Orginal-Rezept ist aus dem Kochbuch, welches es vor kurzem bei Aldi-Süd gab ;)