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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Limetten-Cashew-Kuchen

Have a look for the english translation of the recipe here! *click and scroll down*

Vor kurzem stand Besuch aus Deutschland vor meiner lettischen Tür! Also die perfekte Gelegenheit mal wieder etwas zu backen. Und während ich so über den Zentralmarkt gelaufen bin, habe ich günstige Limetten entdeckt. Wieso also nicht mal etwas Neues ausprobieren? Aus dieser Idee ist dann am Ende ein leckerer Limetten-Cashew-Kuchen geworden, der den Besuch auf jeden Fall überzeugen konnte :)

Zutaten für eine Kastenform:
250 g Weizenmehl
160 g Rohrzucker
4 Limetten
Im Idealfall: etwas Limettenschalte einer Bio-Limette
1 Packung Backpulver
1 EL Essig
150 ml Öl
50 ml Wasser
100 g Cashewkerne

Mehl, Zucker, Backpulver, Öl, Wasser und Essig mischen. Nun die vier Limetten auspressen und den Saft ebenfalls dazu geben. Wenn ihr eine Bio-Limette habt, könnt ihr nun auch etwas von der Schale hinzugeben. Das gibt einen noch besseren Limettengeschmack! Die Cashews brecht oder schneidet ihr einmal in der Mitte durch, sodass die Stücke nicht zu groß sind und mischt sie auch mit dem Teig. Alles gut verrühren. Jetzt noch die Kuchenform fetten, Teig einfüllen und ab in den Ofen bei 180 Grad! Etwa 30 Minuten später solltet ihr einen superleckeren Kuchen haben!

Wer möchte, kann den Kuchen auch noch mit einem Limetten-Zuckerguss bestreichen. Dafür einfach jede Menge Puderzucker mit etwas Limettensaft mischen und auf dem Kuchen verteilen.


Freitag, 17. Oktober 2014

Englisches Porridge

Eigentlich mag ich ja alles breiartige, was man nicht mehr kauen muss, nicht wirklich. Immerhin bin ich noch jung und fähig zu kauen ;) Daher hat es mich echt überrascht, dass ich mich für Porridge begeistern kann! Okay, zugegeben, bei mir werden kernige Haferflocken benutzt und das Ganze wird nicht zu lange gekocht, damit es nicht ganz so matschig wird. Aber dann schmeckt es echt ganz gut und ist ein super Frühstück. Damit wird man nicht so schnell wieder hungrig, es geht schnell, unkompliziert und günstig ist es auch noch!

Zutaten für 1 - 2 Portionen:
1 Tasse kernige Haferflocken
1 Tasse pflanzliche Milch (z. B. Reismilch, Hafermilch, Sojamilch, ...)
1/2 Tasse Wasser
1 TL Zimt
2 EL Rohrzucker
Etwas Obst, Nüsse, Rosinen, ... was ihr gerade da habt und mögt :)

Einfacher geht es fast nicht: Ihr mischt die Haferflocken, die Milch und das Wasser mit dem Zimt und kocht die Zutaten bis die Masse eine festere Konsistenz hat. Nun fügt ihr noch 2 EL Rohrzucker hinzu und Nüsse, Obst, Rosinen oder was ihr so mögt. Ich habe auf meinem Bild Weintrauben, Apfelstücke und Erdnüsse verwendet :)


Freitag, 10. Oktober 2014

Zimt-Schoko-Cupcakes

Mit Cupcakes habe ich ja so meine Schwierigkeiten. Okay, ich habe mich noch nicht allzuoft daran gewagt und dies ist ungefähr mein viertes Mal Cupcake backen. Aber warum ich das nicht so oft mache? Cupcakes sehen sooooooo schön aus... bei anderen! Bei mir sieht es meist eher etwas verunglückt aus ;( Ich habe mir allerdings vorgenommen endlich zu lernen, Cupcakes schön zu verzieren. Es ist zwar immer noch deutlich Luft nach oben, aber es ist schon besser geworden wie bei den letzten dreimal. Und das wichtigste: Die inneren Werte der Cupcakes stimmen ;)

Zutaten für ca. 12 Cupcakes

Für den Teig:
200 ml pflanzliche Milch (z. B. Reismilch, Sojamilch, ...)
200 g Mehl
60 g Zucker
1 TL Backpulver
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Essig
75 ml geschmacksneutrales Öl (z. B. Rapsöl, Sonnenblumenöl, ...)

Für das Frosting:
200 g vegane Schokolade (z. B. vegane Zartbitterschokolade, Reismilchschokolade, ...)
200 ml vegane Sahne (z. B. Hafersahne, Sojasahne, ...)
1 EL Zimt

Die Zutaten für den Teig alle vermischen und in Muffinförmchen füllen. Dann ab damit in den Ofen bei 180 Grad für ca. 20 Minuten. In der Zwischenzeit könnt ihr das Frosting zubereiten: Dazu die Sahne aufkochen, die Schokolade darin auflösen und den Zimt dazugeben. Nun stellt ihr das Frosting für einige Zeit in den Kühlschrank. Sobald die Muffins kalt sind, könnt ihr sie mit der Sahne-Schoko-Mischung verzieren.


Sonntag, 28. September 2014

Kürbis-Cranberry-Muffins

Die Kürbiszeit beginnt! Letztes Jahr habe ich meine Liebe zu Kürbissen entdeckt... musste ja auch irgendwie so kommen, wo ich doch in Deutschland in der Nähe der größten Kürbisausstellung der Welt gewohnt habe (ein Besuch lohnt sich übrigens ;)). Und jetzt freue ich mich wieder viele Kürbisrezepte in der diesjährigen Kürbissaison ausprobieren zu können. Da es hier in Lettland neben Kürbissen viele frische Cranberries gibt, dachte ich, dass man daraus doch was machen könnte. Und herausgekommen sind superleckere Kürbis-Cranberry-Muffins!

Zutaten für etwa 18 Muffins:

275 g Mehl
1 Tasse gekochter & pürierter Kürbis (entspricht ca. 2 Tassen ungekochter, gewürfelter Kürbis)
1 Tasse frische Cranberries
1/2 Tasse Wasser
1 EL Backpulver
100 ml Öl
1 EL Sojamehl
1 gestr. TL Zimt
1 EL Ingwer (gemahlen)
1 Prise Salz
150 g Zucker

Falls noch nicht geschehen: Den Kürbis in Würfel schneiden, mit wenig Wasser kochen und pürieren. Und dann geht es fast nicht mehr einfacher: Alle Zutaten bis auf die Cranberries in eine Schüssel geben und gut vermischen. Wer es lieber sehr süß mag, sollte noch etwas mehr Zucker hinzugeben. Zuletzt die Cranberries unterheben und den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen.

Und nun geht es nur noch ab in den Backofen bei ca. 180 Grad für ca. 25 - 30 Minuten.

Man kann die Muffins übrigens sicher auch mit getrockneten Cranberries machen. Dann würde ich allerdings etwas weniger Zucker und etwas mehr Wasser oder Kürbispüree nehmen :)


Sonntag, 21. September 2014

Französische Mousse au Chocolat

Was vegane Zutaten angeht, ist Lettland zum Teil etwas seltsam. Zum Beispiel ist nicht gerade einfach vegane Sahne zu finden... dafür finde ich aber relativ einfach Seidentofu im normalen Supermarkt, was es in Deutschland meines Wissens nach in erster Linie im Biomarkt/Reformhaus gibt. Und dann auch noch vergleichsweise günstig! In Deutschland habe ich Seidentofu noch nie benutzt, aber Lettland lädt mich ja gerade dazu ein. Und ich muss sagen, dass ich von meinem ersten Seidentofu-Rezept ziemlich begeistert bin! Das wird es auf jeden Fall öfter geben... meine Figur wird sich freuen ;) Allerdings ist es ein echter Schokoladentraum, der sogar meine französische Mitbewohnerin überzeugt hat!

Zutaten für 4 kleine Portionen:

400 g Seidentofu (Ersatzweise 1 Päckchen (250 g) Tofu + Wasser)
200 g Zartbitterschokolade (vegan)
1 Packung Vanillezucker
Wer mag: etwas Zimt

Während ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzt, könnt ihr den Seidentofu in einer Schüssel pürieren, damit er schön fein wird. Wer keinen Seidentofu findet, kann auch einfach 250 g Tofu zerbröseln und etwas Wasser dazugeben und dies dann pürieren. Wird allerdings leider dann nicht ganz so schön wie mit Seidentofu.

Püriert den Tofu ruhig einige Minuten, damit er wirklich fein ist. Ist der Tofu püriert, könnt ihr die geschmolzene Schokolade und den Vanillezucker dazugeben. Jetzt nur noch mischen, wenn ihr möchtet in schöne Gläser füllen und ab in den Kühlschrank! Nach etwa 2 Stunden habt ihr die leckerste Mousse au Chocolat überhaupt :)


Sonntag, 31. August 2014

Haselnuss-Schoko-Torte

Meine letzte Torte, die ich gebacken habe, bevor es ins Auslandssemester ging. Und sie war so lecker, dass ich gleich wieder Lust darauf bekomme. Leider ist es hier in Lettland nicht ganz so einfach vegane Sahne zu bekommen, geschweige denn aufschlagbare vegane Sahne. Aber da die meisten meiner lieben Blogleser ja in Deutschland oder Österreich sitzen, hoffe ich, dass viele von euch die Torte nachbacken :)

Zutaten für eine kleine Springform (18 cm)

Für den Teig:
300 g Mehl
1 EL Sojamehl
150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
2 EL Kakaopulver
75 ml neutrales Pflanzenöl
300 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)

Für die Nuss-Nougat-Creme:
75 g veganes Nougat (z. B. von Ruf)
100 g dunkle Schokolade
50 g Haselnüsse
200 ml vegane aufschlagbare Sahne (z. B. LeHa, gibt es u. a. im Kaufland)

Zum Dekorieren:
100 ml vegane aufschlagbare Sahne
Haselnüsse

Die Zutaten für den Teig mischen und anschließend in eine gefettete Springform geben. Jetzt wird der Teig etwa 40 Minuten gebacken, am besten testet ihr immer mal wieder mit einem Stäbchen. Anschließend auskühlen lassen. Fertig ausgekühlt halbiert ihr den Teig.

Nun das Nougat gemeinsam mit der Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Haselnüsse etwas hacken und kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Und jetzt kommt die Sahne zum Einsatz: Steif schlagen und anschließend die Nougat-Schoko-Mischung vorsichtig unterheben, ebenso die gehackten Haselnüsse.

Einen Teil der Creme auf dem Tortenboden verteilen. Den zweiten Teil wieder oben heraufsetzen und dann mit der restlichen Sahne-Schoko-Mischung bestreichen.

Ich habe die Torte dann noch mit "normaler Sahne" (d. h. ohne Schoko-Haselnuss-Mischung) und Haselnüssen dekoriert, wie ihr auf dem Bild sehen könnt :)



Freitag, 22. August 2014

Apfelrosen

Die Apfelernte ist in vollem Gange und dazu vor kurzem habe ich ein tolles Youtube-Video zu super aussehenden "Muffins" gefunden. Es handelt sich um "Apfelrosen" und da mich das Äußere der Apfelrosen im Video auf jeden Fall überzeugt hatte, wollte ich gerne auch die inneren Werte der Apfelrosen kennenlernen ;) Das Rezept ist also in erster Linie von Katis Welt, ich habe es nur veganisiert, was bei den wenigen Zutaten nicht sonderlich schwer ist.

Zutaten für ca. 12 - 16 Apfelrosen:
2 Packungen veganer Blätterteig
5 Äpfel
Zimt
Zucker

Zuerst rollt ihr den Blätterteig aus und teilt ihn in 6 - 8 gleichgroße Streifen. Jetzt Zucker und Zimt vermischen und auf den Blätterteig geben. Und nun fehlt noch die wichtigste Zutaten für unsere Apfelrosen: die Äpfel. Diese schneidet ihr in dünne Scheiben (Kreise oder Halbmonde). Die Scheiben sollten wirklich so dünn wie möglich sein, sonst klappt das Aufrollen später nicht. Falls ihr es nicht dünn genug hinbekommt, könnt ihr die Scheiben auch kurz kochen, dann werden sie auch biegsamer.

Wenn das Schneiden und ggf. vorkochen geschafft ist, verteilt ihr die Apfelscheiben auf dem Blätterteig. Dabei sollten die runden Teile oben etwas herausschauen und sich auch ruhig etwas überlappen. Anschließend rollt ihr den Blätterteig mit den Äpfel auf und setzt die rohe Apfelrose in eine Muffinform. Zum Schluss kommen die Rosen bei 200 Grad für ca. 20 Minuten in den offen.

Viel Spaß beim Nachbacken :)


Dienstag, 19. August 2014

Dulce de leche

Heute wird es südamerikanisch! Wer von euch schon mal in Argentinien, Chile, Brasilien & Co. war, wird diesen Brotaufstrich wahrscheinlich kennen. Und zwar geht es um Dulce de leche, was übersetzt so viel heißt wie "Süßes der Milch". Dieser besteht normalerweise aus Kuhmilch, laut manchen Internetrezepten aus auch aus Buttermilch und Butter. Das veganisieren wir heute dann mal :)

Heutiges unnützes Wissen hierzu: Im Jahre 2003 versuchte Argentinien Dulce de leche als Weltkulturerbe bei der UNESCO anzumelden. Da Uruguay gegen dieses Verfahren protestierte, hat die UNESCO bis jetzt nichts unternommen.

Zutaten für ca. 1 Glas (400 ml):
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch, Reismilch, ...)
200 ml pflanzliche Sahne (z. B. Sojasahne, Reissahne, Leha, ...)
50 g pflanzliche Margerine (z. B. Alsan, Deli Reform, ...)

Margerine in einer Pfanne schmelzen und den Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz dazugeben. Nun ein bisschen karamellisieren lassen. Dann gebt ihr die Milch (ich habe Reismilch genommen) und die Sahne dazu und rührt das Ganze gut um. Es sollte sich alles auflösen.

Jetzt heißt es geduldig sein: Bei geringer Hitze etwa 45 - 60 Minuten köcheln lassen. Dabei solltet ihr die Masse regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt. Ab der 40. Minute solltet ihr regelmäßig schauen, ob das Karamell fest wird, wenn ihr es auf einen Teller gebt. Wird es fest, hat es die richtige Konsistenz zum Abfüllen.

Das Glas hält sich ziemlich lange und eignet sich auch gut zum Verschenken. Außerdem kann man es sicher auch gut als Tortenfüllung oder ähnliches weiterverwenden :)


Freitag, 1. August 2014

Französische Crêpes

Zwar bin ich gerade erst aus Italien wiedergekommen, aber trotzdem möchte ich heute erstmal ein französisches Rezept mit euch teilen. Das Rezept geht superschnell und war daher genau das Richtige heute: Ich war nach meinem Urlaub froh wieder eine eigene Küche zu haben und wollte was schnelles, süßes zubereiten: Also gab es Crêpes!

Crêpes stammen übrigens aus der Bretagne und sind eine Weiterentwicklung von der sogenannten "Galette". Galettes entstanden aus Resten einer Buchweizensuppe, die auf heißem Stein gebacken und herzhaft belegt wurden. Sie werden auch immer noch so traditionell in der Bretagne angeboten. Weltweit verbreitet sind heutzutage allerdings Crêpes, die typischerweise einen sehr dünnen Teig haben und aus Weizenmehl hergestellt werden.

Zutaten für den Teig (ergibt ca. 8 - 10 Crêpes):
500 ml Pflanzenmilch (z. B. Sojamilch oder Reismilch)
250 g Mehl
1 EL Öl
1 EL Sojamehl

Belag nach Wahl, zum Beispiel:
Zimt & Zucker
Veganer Schokoaufstrich
Marmelade
Mandelmus
Herzhaft mit Tomate, veganem Käse, Räuchertofu
Hier dürft ihr kreativ werden :) Ich mag es oft ganz simpel mit Zimt und Zucker.


Nun die Zutaten einfach alle mischen. Der Teig sollte nun relativ dünnflüssig sein und nicht so dick wie bei z. B. Pfannkuchen. Jetzt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit könnt den Belag vorbereiten, d. h. eventuell Zimt & Zucker mischen oder Tomaten schneiden etc.

Und danach geht es richtig los: Ich habe einen Crêpe Maker benutzt, aber früher habe ich auch oft Crêpes auf einer normalen Pfanne gemacht. Bei einer Pfanne müsst ihr eventuell etwas Öl benutzen, bei einem Crêpe Maker ist das nicht nötig. Dann den Teig verstreichen und etwa 1 - 2 Minuten warten, bevor ihr den Crêpe wendet. Dann den Belag verteilen und den Crêpe falten.

Bon appétit!




Montag, 30. Juni 2014

Oreo-Torte

(English version below)

Nachdem ich ja schon in einigen vorherigen Beiträgen erwähnt habe, dass ich bald umziehe, war es nun soweit. Die Zeit geht am Ende doch schneller herum als gedacht. Zum Abschied habe ich für meine WG & unsere Hausgemeinschaft noch eine Torte gebacken, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Eigentlich sollten es erst Oreo-Cupcakes werden. Da Cupcakes bei mir jedoch prinzipiell schief gehen (da brauche ich dringend noch etwas Übung ;)), habe ich mich doch noch ein wenig umentschieden und es ist eine Oreo-Torte geworden! Die ist mir dafür aber gut gelungen :)

Insgesamt habe ich für die Torte eine Packung Oreos benutzt. Achtet darauf entweder die orginalen Oreo-Kekse zu benutzen oder schaut genau auf die Zutatenliste, da viele nachgemachte Oreo-Kekse nicht vegan sind.

Zutaten:

Dunkler Teig:
400 g Mehl
200 g Zucker
50 g Kakaopulver
3 Packungen Vanillezucker
5 Oreokekse ohne Füllung (zerbröselt)
1 Packung Backpulver
40 g Agavendicksaft
200 ml Wasser
200 ml pflanzliche Milch (z. B. Mandelmilch, ersatzweise insgesamt 400 ml Wasser)
100 ml geschmacksneutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
Ein Schuss Zitronensaft

Heller Teig:
200 g Mehl
100 g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
2/3 Packung Backpulver
Füllung von 5 Oreokeksen
Prise Salz
20 g Agavendicksaft
200 ml Wasser
50 ml geschmacksneutrales Öl
Ein Schuss Zitronensaft

Sahnecreme:
400 ml aufschlagbare vegane Sahne (z. B. von Leha, gibt es u. a. im Kaufland)
2 Packungen Sahnesteif
3 EL Puderzucker
Oreokekse zerbröselt (alle übrigen)

Zur Verzierung:
Schokotröpfchen oder Schokoraspeln (zartbitter)

Zuerst die Zutaten für den dunklen Teig zusammenmischen und in eine Springform (26 cm) füllen. Dann geht es ab in den Backofen bei 170 Grad für ca. 40 - 45 Minuten. Anschließend lasst ihr den Kuchen auskühlen und bereitet den hellen Teig zu. Hierzu auch alle Zutaten vermischen und ca. 20 Minuten backen, danach ebenfalls auskühlen lassen.

Für die Sahnecreme werden zwei Packungen vegane Sahne mit Sahnesteif aufgeschlagen. Nach dem Aufschlagen fügt ihr noch Puderzucker und die zerbröselten Oreo-Kekse hinzu und vermischt es gut.

Nun den dunklen Teig durchschneiden und auf den unteren Teil ein bisschen Sahnecreme verstreichen. Jetzt folgt der helle Teig und darauf wieder Sahnecreme. Zum Schluss gebt ihr den "Deckel" auf die Torte und verstreicht hierauf den Großteil der Sahnecreme. Zur Deko habe ich noch Schokotröpfchen auf der Torte verteilt. Wer möchte kann die Torte jedoch auch noch mit weiteren Oreo-Keksen dekorieren oder Zartbitter-Schokoraspeln benutzen.



Sehr lieb war übrigens auch meine nicht-vegane Mitbewohnerin, die mir zum Abschied einen veganen Kuchen gebacken hat über den ich mich sehr gefreut habe! Danke Hanna :)


English version

Ingredients:

Dark Dough:
400 g Flour
200 g Sugar
50 g Cocoa powder
3 packages vanilla sugar (if you don't know where to buy that, you could simply make it by scraping the tiny seeds from vanilla pods or use vanilla extract if you're lazy, mix that with sugar and then add a bit to the dough. I'd say about 3 - 4 tablespoons of the vanilla sugar.)
5 Oreo cookies, remove the filling from it and set it aside for the light dough (crumbled)
1 package of baking powder (about 3 teaspoons)
40 g Agave syrup
200 ml Water
200 ml Plant-based milk (i. e. Almond milk or you can simply use 400 ml of water instead of milk/water)
100 ml Oil with neutral taste/tasteless (i. e. Sunflower oil)
A few drops of lemon juice

Light Dough:
200 g Flour
100 g Sugar
2 packages vanilla sugar (once again, same as above)
Filling of the previous 5 Oreos
2/3 Package baking powder (same as above, but reduce the amount of baking powder by a little bit)
20 g Agave syrup
200 ml Water
50 ml Oil with neutral taste/tasteless
A few drops of lemon juice

Crean:
400 ml Vegan whipping cream
2 packs Cream stiffener (I honestly don't know where to buy this other than Germany, I personally haven't seen it in other countries but you may get lucky or find a proper substitute)
3 tbsp Powdererd sugar
Crumbled oreos (leftover cookies or as many as you wish/have)

For decoration:
Chocolate chips or grated/shaved chocolate

Preheat oven to 170°c/350°f. Mix the ingredients for the dark dough and put it into a springform pan (26 cm). Bake it in the preheated oven for about 40 - 45 minutes. Once finished, let the cake cool down and prepare the light dough. Mix all ingredients for the light dough and bake about 20 minutes in the still preheated oven, then let it cool as well. For the cream filling, the vegan cream is to be whipped with cream stiffener/stabiliser. After whipping it, add in the powdered sugar and the leftover ground oreos and mix as well.

Now for the dark cake, cut it in the middle of the cake in order to have two layers and spread some of the cream on the bottom layer. Now place the light cake on top of that (there's the middle) and once again put some cream over that. Finally, put the top of the dark cake on the light cake and cover it with the rest of the cream. For decoration I have put some choclate chips on the cake. It's up to you if you want to decorate the cake with more oreos or with dark chocolate pieces.


Vielen lieben Dank für die Übersetzung an Melody Savoie!

Dienstag, 10. Juni 2014

5-Minuten-Beereneis ohne Eismaschine

In meiner Dachwohnung ist die 30-Grad-Marke schon geknackt. Da muss dringend Abkühlung her! Deswegen gibt es kurz was ganz schnelles, aber trotzdem unglaublich leckeres: Beereneis.

      Was braucht ihr?
  • Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlhimbeeren
  • Wasser oder pflanzliche Milch
  • evtl. etwas zum Süßen z. B. Agavendicksaft
  • einen Pürierstab
Jetzt einfach die Tiefkühlbeeren (noch gefroren) in ein hohes Gefäß (z. B. Meßbecher) geben. Dazu gebt ihr ein bisschen Wasser und auch pflanzliche Milch. Gut schmeckt auch Kokosmilch, da ihr dann nachher ein Beeren-Kokos-Eis oder Himbeer-Kokos-Eis habt. Wer möchte kann es nun noch etwas süßen. Jetzt püriert ihr das Beeren-Wasser-Gemisch einfach mit einem Pürierstab. Etwas Geduld haben und wenn es noch nicht so gut klappt, einfach noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Und dann natürlich sofort essen :)

Bei mir gab es dazu noch die Leha-Sprühsahne (findet ihr z. B. im Kaufland). Perfekt für einen heißen Sommertag!


Samstag, 7. Juni 2014

Finnische Korvapuusti

Es sind 30 Grad draußen, ich wohne im Dachgeschoss, was sich eh schon schnell aufheizt und was mache ich? Erstmal backen und die Wohnung mit dem Backofen noch mehr aufheizen ;) Normalerweise würde ich bei dem Wetter auch wirklich nichts backen, jedoch naht der Vegan Street Day in Stuttgart. Da dachte ich, ich tue auch mal was Gutes und backe etwas hierfür. Entschieden habe ich mich für Korvapuusti, die ich in Finnland lieben gelernt habe :) Korvapuusti sind so was ähnliches wie Zimtschnecken, jedoch haben sie eine andere Form und wörtlich übersetzt heißt Korvapuusti "Ohrfeigen".

Zutaten:
250 ml pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch, Reismilch, ...)
100 g Zucker
1 TL Zimt
etwas Salz
1 Packung Hefe
1 EL Kardamom
150 g vegane Margarine
500 g Mehl
1 Tasse Zimt & Zucker

Die pflanzliche Milch mit dem Zucker, dem Zimt, Salz, Hefe und ganz wichtig - das was die Korvapuusti ausmacht - den Kardamom in eine Schüssel geben. Dann 100 g Margarine schmelzen und nun flüssig ebenfalls dazugeben. Das Ganze mischen und nach und nach das Mehl dazugeben. Typisch finnisch ist es mit Vollkornmehl, ich nehme jedoch meistens Weizenmehl oder mische Weizenmehl und Vollkornmehl. Nun heißt es kneten, kneten, kneten bis ihr den Teig anschließend erstmal in Ruhe lasst.

Eine Stunde später sollte er schon gut aufgegangen sein. Wenn nicht: Einfach noch etwas gedulden :) Wenn er aber endlich aufgegangen ist, könnt ihr den Teig ausrollen und mit 50 g geschmolzener Margerine bestreichen. Darauf verstreut ihr den Zimtzucker und rollt schließlich alles ein.

Wie bekommt man nun die typische Form hin? Eigentlich nicht so schwer. Hier hilft euch dieses Bild:



Ihr schneidet die Stücke also immer schräg und drückt dann die Mitte nach unten.

Nun gehts noch 10 - 15 Min. bei 200 Grad in den Ofen. Im Idealfall streut ihr obendrüber noch Hagelzucker.







Sonntag, 11. Mai 2014

Welsh Cakes

Vor einigen Jahren habe ich ein Praktikum in Wales (Großbritannien) gemacht, woran ich mich gerne zurückerinnere. Durch die Zeit in Wales habe ich natürlich auch einiges von der walisischen Küche mitbekommen, unter anderem auch das Rezept, was ich heute mit euch teilen will.

Und zwar geht es um Welsh Cakes. Welsh Cakes sind das sozusagen das Nationalgebäck in Wales und dürfen insbesondere am St. Davids Day, dem Nationalfeiertag von Wales, nicht fehlen. Sie gehen supereinfach, superschnell und schmecken dennoch super :) In Wales findet ihr sie auch im Supermarkt. (Ob sie dort vegan sind, weiß ich allerdings nicht. Damals war ich noch Vegetarierin.)

Zutaten:
500 g Mehl
100 g Zucker
250 g vegane Margerine
eine Prise Salz
ein Schluck pflanzliche Milch (z. B. Reismilch, Sojamilch, ...)

Für klassische Welsh Cakes:
150 g Rosinen

Ansonsten kann man sie auch mit Schokolade machen. Dazu habe ich Zartbitter-Raspelschokolade genommen. Wer möchte kann außerdem Zimt hinzufügen. Bestimmt kann man das Ganze auch mit Nüssen machen :)

Die Zutaten einfach vermischen und so viel Pflanzenmilch hinzufügen bis sich der Teig verkneten lässt. Nun mit etwas Mehl ausrollen und mit einem Ausstecher oder einem Glas runde Kreise ausstechen. Kinderleicht oder?
Nun bratet ihr den Teig bei mittlerer Temperatur in der Pfanne. Wichtig: Keine Margerine oder Öl mehr hinzugeben! Wenn die Cakes leicht braun werden, könnt ihr sie einmal wenden.


Viel Spaß beim Nachbacken :)