Eigentlich sieht es ja in Lettland nicht ganz so gut aus mit auswärts vegan essen gehen. In der Hauptstadt Riga ist das allerdings kein allzu großes Problem und mittlerweile habe ich auch meinen Lieblingsort gefunden - das Restaurant "Raw Garden" ❤ Es ist gut zu erreichen und bietet eine Menge Köstlichkeiten :)
Vielleicht habt ihr es euch bei dem Namen des Restaurants schon gedacht: Fast alle Gerichte sind roh sind. Das heißt, sie werden bis höchstens 42 Grad erhitzt. Der Raw Garden bezeichnet sich selbst auch als "leading health food restaurant in Latvia". Wer sich das langweilig vorstellt und nur an Karottensticks mit Dip denkt, hat weit gefehlt ;)
Von 11 - 15 Uhr gibt es das Angebot, dass du eine Suppe und ein Hauptgericht für insgesamt nur 6,50 € bekommt. Dazu gibt es zwei Menüs zur Auswahl: Einmal ein rohes Menü und einmal ein gekochtes veganes Menü. Weiterhin warten viele leckere Smoothies (auch grüne) auf euch. Außerdem gibt es viiiiele süße Köstlichkeiten wie zum Beispiel rohe Raffaellos, Avocado- oder Cashewkuchen und eine Menge Pralinen. Aber Achtung: Das Restaurant benutzt Honig, dass ist die einzige unvegane Zutat dort. Bei den Pralinen sind die Zutaten allerdings gleich dazu geschrieben. Wer Honig vermeiden möchte, sollte auf das Wort Medus (= Honig) achten. Ansonsten werden nach eigenen Aussagen weitgehend lokale, biologische und saisonale Lebensmittel benutzt und alle Gerichte sind glutenfrei.
Und noch dazu finde ich das Personal superfreundlich. Das Mittagsmenü ist zwar nur auf Lettisch angeschrieben, aber die Mitarbeiter sprechen alle Englisch und werden es euch gerne übersetzen :) Die normale Karte, die jede Menge leckere Smoothies enthält, ist allerdings auch auf Englisch übersetzt, sodass ihr hier keine Probleme haben werdet. Leider liegt sie nur vorne an der Theke aus, sodass ihr sie euch nicht wirklich "in Ruhe" anschauen könnt.
Das Restaurant bietet außerdem Kochkurse an. Da ich allerdings davon ausgehe, dass die meisten von euch die Unterrichtssprache Lettisch nicht verstehen, dürfte das nicht allzu interessant sein. Weiterhin findet ihr hier einige Superfoods und andere vegane Lebensmittel, zum Beispiel Agavendicksaft (sonst nicht ganz so einfach in Lettland zu finden).
Insgesamt: Definitiv hingehen! Wie gesagt, es ist mein Lieblingsrestaurant/Café in Riga und wenn ich Riga verlasse, werde ich es wohl echt vermissen!
Öffnungszeiten (Stand Oktober 2014):
Montag bis Freitag: 8.30 - 21.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 21.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 19.00 Uhr
Adresse: Skolas iela 12, LV-1010 Riga
Anfahrt:
Die meisten Touristen halten sich in der Altstadt von Riga auf. Von dort aus seid ihr in etwa 15 Minuten beim Raw Garden. Zuerst geht ihr zum Monument of Freedom (Freiheitsstatue Lettland). Wenn ihr nun die Freiheitsstatue von vorne seht, geht ihr gerade aus (an der Statue vorbei) bis zur Elizabetes iela. Dass ist die Straße, wo das Radisson Blu ist. (Hier lohnt sich übrigens ein Besuch in der Bar. Diese ist im obersten Stock und bietet einen super Blick über die Stadt. Die beste Aussicht hat man übrigens von den Frauentoiletten aus ;D). Hier geht ihr nach links, also am Radisson Blu vorbei und biegt in die zweite Straße links (Skolas iela) ein. Nach kurzer Zeit findet ihr auf der rechten Straßenseite den Raw Garden.
Website: www.rawgarden.lv
Facebook: https://www.facebook.com/RawGarden
Es gibt noch eine zweite (kleinere) Filiale im Einkaufszentrum "Spice" in der Lielirbes iela 29. Täglich geöffnet von 10.00 - 22.00 Uhr.
Ein Blog mit veganen, landestypischen Rezepten aus Deutschland und der ganzen Welt, Reiseberichten, Veranstaltungshinweisen und Reisetipps :)
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Sonntag, 26. Oktober 2014
Dienstag, 7. Oktober 2014
Französischer Ratatouille-Salat
Vor einiger Zeit habe ich mit meiner französischen Mitbewohnerin überlegt, was es für landestypische französische Gerichte gibt. Ein Gericht, welches sie vorgeschlagen hat, war Ratatouille. Ratatouille ist "von Natur aus vegan", schmeckt super und ich esse es total gerne! Aber die meisten von euch werden Ratatouille und ein entsprechendes Rezept bereits kennen. Daher habe ich mal etwas anderes ausprobiert und herausgekommen ist ein leckerer Ratatouille-Salat!
Zutaten für 2 Personen:
2 Paprikaschoten (idealerweise eine gelb & eine rot)
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
3 Tomaten
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian
1 TL Basilikum (oder noch besser: frischer Basilikum)
2 EL Balsamico
Salz
Pfeffer
Zuerst schneidet ihr die Paprikaschoten, die Zucchini und die Zwiebel in grobe Stücke und verteilt sie auf einem Backblech. Anschließend die Knoblauchzehe in feine Stücke schneiden und ebenfalls auf dem Gemüse verteilen. Nun besprenkelt ihr das Ganze mit etwas Olivenöl und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.
Während die Gemüsemischung backt, könnt ihr die Tomaten nun in kleine Stücke schneiden. Sobald das Ofengemüse fertig ist (es sollte durchaus noch bissfest sein), mischt ihr es in einer großen Schüssel mit den Tomaten, den Gewürzen und dem Balsamico. (Das "Schwarze" auf meinem Bild ist übrigens dunkellilanes Basilikum. Habe ich hier in Lettland zum ersten Mal gesehen ;))
Am allerbesten schmeckt der Ratatouille-Salat noch warm :)
Zutaten für 2 Personen:
2 Paprikaschoten (idealerweise eine gelb & eine rot)
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
3 Tomaten
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian
1 TL Basilikum (oder noch besser: frischer Basilikum)
2 EL Balsamico
Salz
Pfeffer
Zuerst schneidet ihr die Paprikaschoten, die Zucchini und die Zwiebel in grobe Stücke und verteilt sie auf einem Backblech. Anschließend die Knoblauchzehe in feine Stücke schneiden und ebenfalls auf dem Gemüse verteilen. Nun besprenkelt ihr das Ganze mit etwas Olivenöl und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.
Während die Gemüsemischung backt, könnt ihr die Tomaten nun in kleine Stücke schneiden. Sobald das Ofengemüse fertig ist (es sollte durchaus noch bissfest sein), mischt ihr es in einer großen Schüssel mit den Tomaten, den Gewürzen und dem Balsamico. (Das "Schwarze" auf meinem Bild ist übrigens dunkellilanes Basilikum. Habe ich hier in Lettland zum ersten Mal gesehen ;))
Am allerbesten schmeckt der Ratatouille-Salat noch warm :)
Mittwoch, 24. September 2014
Italienisches Zitronenrisotto
Bei uns funktioniert das Kochen international: Meine französische Mitbewohnerin und ich (deutsch) kochen etwas italienisches in Lettland ;) Und das Ergebnis war "ein norditalienisches Breigericht aus Reis" (Zitat Wikipedia). Zugegeben: Das hört sich nicht ganz so lecker an... war es aber :) Und zwar gab es Risotto. Es gibt unzählige Risottovarianten, wir haben uns für ein Zitronenrisotto entschieden.
Zutaten für 2 - 3 Personen:
300 g Risotto-Reis (am besten eignen sich die Sorten Arborio, Vialone, Maratelli & Carnaroli)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone
150 ml veganer Weißwein (Warum ist Wein unvegan? Wo gibt es veganen Wein? / Tegut-Liste)
1 Liter Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
auf Wunsch: etwas vegane Margarine
Zuerst die Zwiebel klein würfeln und mit 2 EL Olivenöl anschwitzen. Dann die Knoblauchzehen pressen und hinzugeben, ebenso den Risottoreis. Nun rührt ihr das Ganze schön kräftig um und gebt nach kurzer Zeit den veganen Weißwein dazu. Sobald dieser verkocht ist, könnt ihr kellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer schön umrühren, damit nichts anbrennt.
Ist die Gemüsebrühe auch verkocht, seid ihr fast fertig. Nun noch die Zitrone auspressen und den Saft zum Risotto geben. Am Besten wird das Risotto, wenn ihr die Schale noch ein wenig raspelt und dazu gebt. Außerdem die Petersilie fein hacken (wenn ihr keine Tiefkühl-Petersilie benutzt) und hinzufügen. Wer möchte, kann nun auch noch etwas Margarine an das Risotto geben.
Buon appetito!
Zutaten für 2 - 3 Personen:
300 g Risotto-Reis (am besten eignen sich die Sorten Arborio, Vialone, Maratelli & Carnaroli)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone
150 ml veganer Weißwein (Warum ist Wein unvegan? Wo gibt es veganen Wein? / Tegut-Liste)
1 Liter Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
auf Wunsch: etwas vegane Margarine
Zuerst die Zwiebel klein würfeln und mit 2 EL Olivenöl anschwitzen. Dann die Knoblauchzehen pressen und hinzugeben, ebenso den Risottoreis. Nun rührt ihr das Ganze schön kräftig um und gebt nach kurzer Zeit den veganen Weißwein dazu. Sobald dieser verkocht ist, könnt ihr kellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer schön umrühren, damit nichts anbrennt.
Ist die Gemüsebrühe auch verkocht, seid ihr fast fertig. Nun noch die Zitrone auspressen und den Saft zum Risotto geben. Am Besten wird das Risotto, wenn ihr die Schale noch ein wenig raspelt und dazu gebt. Außerdem die Petersilie fein hacken (wenn ihr keine Tiefkühl-Petersilie benutzt) und hinzufügen. Wer möchte, kann nun auch noch etwas Margarine an das Risotto geben.
Buon appetito!
Sonntag, 21. September 2014
Französische Mousse au Chocolat
Was vegane Zutaten angeht, ist Lettland zum Teil etwas seltsam. Zum Beispiel ist nicht gerade einfach vegane Sahne zu finden... dafür finde ich aber relativ einfach Seidentofu im normalen Supermarkt, was es in Deutschland meines Wissens nach in erster Linie im Biomarkt/Reformhaus gibt. Und dann auch noch vergleichsweise günstig! In Deutschland habe ich Seidentofu noch nie benutzt, aber Lettland lädt mich ja gerade dazu ein. Und ich muss sagen, dass ich von meinem ersten Seidentofu-Rezept ziemlich begeistert bin! Das wird es auf jeden Fall öfter geben... meine Figur wird sich freuen ;) Allerdings ist es ein echter Schokoladentraum, der sogar meine französische Mitbewohnerin überzeugt hat!
Zutaten für 4 kleine Portionen:
400 g Seidentofu (Ersatzweise 1 Päckchen (250 g) Tofu + Wasser)
200 g Zartbitterschokolade (vegan)
1 Packung Vanillezucker
Wer mag: etwas Zimt
Während ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzt, könnt ihr den Seidentofu in einer Schüssel pürieren, damit er schön fein wird. Wer keinen Seidentofu findet, kann auch einfach 250 g Tofu zerbröseln und etwas Wasser dazugeben und dies dann pürieren. Wird allerdings leider dann nicht ganz so schön wie mit Seidentofu.
Püriert den Tofu ruhig einige Minuten, damit er wirklich fein ist. Ist der Tofu püriert, könnt ihr die geschmolzene Schokolade und den Vanillezucker dazugeben. Jetzt nur noch mischen, wenn ihr möchtet in schöne Gläser füllen und ab in den Kühlschrank! Nach etwa 2 Stunden habt ihr die leckerste Mousse au Chocolat überhaupt :)
Zutaten für 4 kleine Portionen:
400 g Seidentofu (Ersatzweise 1 Päckchen (250 g) Tofu + Wasser)
200 g Zartbitterschokolade (vegan)
1 Packung Vanillezucker
Wer mag: etwas Zimt
Während ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzt, könnt ihr den Seidentofu in einer Schüssel pürieren, damit er schön fein wird. Wer keinen Seidentofu findet, kann auch einfach 250 g Tofu zerbröseln und etwas Wasser dazugeben und dies dann pürieren. Wird allerdings leider dann nicht ganz so schön wie mit Seidentofu.
Püriert den Tofu ruhig einige Minuten, damit er wirklich fein ist. Ist der Tofu püriert, könnt ihr die geschmolzene Schokolade und den Vanillezucker dazugeben. Jetzt nur noch mischen, wenn ihr möchtet in schöne Gläser füllen und ab in den Kühlschrank! Nach etwa 2 Stunden habt ihr die leckerste Mousse au Chocolat überhaupt :)
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Montag, 15. September 2014
Kohlrabipommes
Nun bin ich schon seit fast fünf Wochen in Lettland, wo ich mein Auslandssemester verbringe. Bevor ich aber nach Riga geflogen bin, gab es nochmal ein typisch deutsches Gemüse: Kohlrabi. Um mal was anderes als das typische gekochte Kohlrabigemüse zu essen, habe ich Kohlrabipommes gemacht - definitiv eines der schnellsten und trotzdem sehr leckeren veganen Gerichte, die ich kenne :)
Zutaten für 2 Personen:
3 große Kohlrabi
Salz
Pfeffer
Öl
Gewürze nach Wahl
Die Kohlrabi schälen und in Pommes-Sticks schneiden. Jetzt nur noch in etwas Öl anbraten und Salz und Pfeffer dazu. Wer möchte, kann nun auch noch andere Gewürze dazugeben. Curry schmeckt zum Beispiel auch interessant. Mir schmeckt es aber auch ganz simpel mit Salz & Pfeffer :) Wir haben dazu einen erfrischenden Avocado-Zitronen-Dip gegessen.
Zutaten für 2 Personen:
3 große Kohlrabi
Salz
Pfeffer
Öl
Gewürze nach Wahl
Die Kohlrabi schälen und in Pommes-Sticks schneiden. Jetzt nur noch in etwas Öl anbraten und Salz und Pfeffer dazu. Wer möchte, kann nun auch noch andere Gewürze dazugeben. Curry schmeckt zum Beispiel auch interessant. Mir schmeckt es aber auch ganz simpel mit Salz & Pfeffer :) Wir haben dazu einen erfrischenden Avocado-Zitronen-Dip gegessen.
Dienstag, 19. August 2014
Dulce de leche
Heute wird es südamerikanisch! Wer von euch schon mal in Argentinien, Chile, Brasilien & Co. war, wird diesen Brotaufstrich wahrscheinlich kennen. Und zwar geht es um Dulce de leche, was übersetzt so viel heißt wie "Süßes der Milch". Dieser besteht normalerweise aus Kuhmilch, laut manchen Internetrezepten aus auch aus Buttermilch und Butter. Das veganisieren wir heute dann mal :)
Heutiges unnützes Wissen hierzu: Im Jahre 2003 versuchte Argentinien Dulce de leche als Weltkulturerbe bei der UNESCO anzumelden. Da Uruguay gegen dieses Verfahren protestierte, hat die UNESCO bis jetzt nichts unternommen.
Zutaten für ca. 1 Glas (400 ml):
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch, Reismilch, ...)
200 ml pflanzliche Sahne (z. B. Sojasahne, Reissahne, Leha, ...)
50 g pflanzliche Margerine (z. B. Alsan, Deli Reform, ...)
Margerine in einer Pfanne schmelzen und den Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz dazugeben. Nun ein bisschen karamellisieren lassen. Dann gebt ihr die Milch (ich habe Reismilch genommen) und die Sahne dazu und rührt das Ganze gut um. Es sollte sich alles auflösen.
Jetzt heißt es geduldig sein: Bei geringer Hitze etwa 45 - 60 Minuten köcheln lassen. Dabei solltet ihr die Masse regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt. Ab der 40. Minute solltet ihr regelmäßig schauen, ob das Karamell fest wird, wenn ihr es auf einen Teller gebt. Wird es fest, hat es die richtige Konsistenz zum Abfüllen.
Das Glas hält sich ziemlich lange und eignet sich auch gut zum Verschenken. Außerdem kann man es sicher auch gut als Tortenfüllung oder ähnliches weiterverwenden :)
Heutiges unnützes Wissen hierzu: Im Jahre 2003 versuchte Argentinien Dulce de leche als Weltkulturerbe bei der UNESCO anzumelden. Da Uruguay gegen dieses Verfahren protestierte, hat die UNESCO bis jetzt nichts unternommen.
Zutaten für ca. 1 Glas (400 ml):
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch, Reismilch, ...)
200 ml pflanzliche Sahne (z. B. Sojasahne, Reissahne, Leha, ...)
50 g pflanzliche Margerine (z. B. Alsan, Deli Reform, ...)
Margerine in einer Pfanne schmelzen und den Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz dazugeben. Nun ein bisschen karamellisieren lassen. Dann gebt ihr die Milch (ich habe Reismilch genommen) und die Sahne dazu und rührt das Ganze gut um. Es sollte sich alles auflösen.
Jetzt heißt es geduldig sein: Bei geringer Hitze etwa 45 - 60 Minuten köcheln lassen. Dabei solltet ihr die Masse regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt. Ab der 40. Minute solltet ihr regelmäßig schauen, ob das Karamell fest wird, wenn ihr es auf einen Teller gebt. Wird es fest, hat es die richtige Konsistenz zum Abfüllen.
Das Glas hält sich ziemlich lange und eignet sich auch gut zum Verschenken. Außerdem kann man es sicher auch gut als Tortenfüllung oder ähnliches weiterverwenden :)
Dienstag, 10. Juni 2014
5-Minuten-Beereneis ohne Eismaschine
In meiner Dachwohnung ist die 30-Grad-Marke schon geknackt. Da muss dringend Abkühlung her! Deswegen gibt es kurz was ganz schnelles, aber trotzdem unglaublich leckeres: Beereneis.
Was braucht ihr?
- Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlhimbeeren
- Wasser oder pflanzliche Milch
- evtl. etwas zum Süßen z. B. Agavendicksaft
- einen Pürierstab
Jetzt einfach die Tiefkühlbeeren (noch gefroren) in ein hohes Gefäß (z. B. Meßbecher) geben. Dazu gebt ihr ein bisschen Wasser und auch pflanzliche Milch. Gut schmeckt auch Kokosmilch, da ihr dann nachher ein Beeren-Kokos-Eis oder Himbeer-Kokos-Eis habt. Wer möchte kann es nun noch etwas süßen. Jetzt püriert ihr das Beeren-Wasser-Gemisch einfach mit einem Pürierstab. Etwas Geduld haben und wenn es noch nicht so gut klappt, einfach noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Und dann natürlich sofort essen :)
Bei mir gab es dazu noch die Leha-Sprühsahne (findet ihr z. B. im Kaufland). Perfekt für einen heißen Sommertag!
Mittwoch, 28. Mai 2014
Linsenbraten
Ich gehöre zu den Menschen, die am liebsten immer alles zuhause haben, wenn es um Lebensmittel geht und gerne spontan irgendwas kochen. Dementsprechend sehen auch meine Vorratsschränke aus. Leider etwas unpraktisch, wenn man dann mal umzieht, so wie ich in ca. einem Monat. Daher dachte ich heute mal, dass ich meine Vorräte etwas aufbrauchen muss und die Linsen mussten dran glauben.
Versucht habe ich mich an einem Linsenbraten, der auch ziemlich gut gelungen ist. Da ich immer noch ziemlich viele Linsen habe, wird es dass vielleicht in den nächsten 4 Wochen nochmal geben :)
Zutaten:
150 g Linsen
150 g Linsen
100 g Couscous
1 Zwiebel
Öl zum Anschwitzen der Zwiebel
2 EL Haferflocken
1 EL Sojamehl
1 EL Ingwer
1 TL Garam Masala-Gewürz
2 EL Oregano
1 EL Thymian
1 - 2 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 - 2 EL Sojasauce
Piment
Salz
Pfeffer
Zuerst die Linsen kochen und kurz vor Ende der Kochzeit den Couscous dazugeben, sodass er quellen kann. In der Zwischenzeit die Zwiebel möglichst klein schneiden und anschwitzen.
Schließlich die Zwiebel mit dem Couscous-Linsen-Brei mischen und Haferflocken, Sojamehl, Salz und Pfeffer dazu geben. Die restlichen Gewürze sind Geschmackssache. Ich habe da recht "bunt" drauflos gewürzt mit Ingwer, Garam Masala-Gewürz, Oregano, Thymian, Tomatenmark, Senf, Sojasauce und Piment.
Nun alles gut vermischen und in eine Form streichen. Ich habe eine kleine Springform genommen. Zuerst zugedeckt ca. 30 Min. bei 180 Grad backen und dann nochmal 15 Min. offen backen. Dazu habe ich Gemüse serviert.
Guten Appetit :)
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