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Montag, 14. Juli 2014

International essen auf dem Internationalen Straßenfest Sindelfingen

Wer gerne fremde Länder und Kulturen kennenlernt, muss nicht immer in die Ferne. In Sindelfingen (bei Stuttgart) gibt es nämlich jedes Jahr im Juni das Internationale Straßenfest.


Das Internationale Straßenfest findet bereits seit 1977 jährlich statt und dient dem interkulturellen Austausch. Mittlerweile ist das Fest überregional bekannt und man rechnet jedes Jahr mit ca. 200.000 Besuchern. Gemeinsam wird drei Tage lang gefeiert, gelacht, getanzt und natürlich auch allerlei gegessen. Dieses Jahr (2014) konnten die Besucher sich an 147 Ständen umschauen.

Das vegane Essen ging hier sogar noch einfacher als gedacht. Gerade unterhielt ich mich mit einer Freundin über das vegane Essensangebot auf Festen, da gehen wir um die Ecke und sehen diesen Stand:

Vegan India-Stand auf dem Internationalen Straßenfest Sindelfingen


So einen Stand muss man doch gleich mal unterstützen :) Also gab es Linsen mit Gemüse und den "Fladen", die auf dem Bild zu sehen sind. Weiß jemand wie die heißen? Ich habe sie schon öfters gegessen (total lecker!), aber mir fällt der Name nicht ein.

Es gab aber auch noch einige andere Gerichte, die sogar als vegan gekennzeichnet waren. Zum Beispiel hier:



Außerdem gab es einen Falafel-Stand, der auch eindeutig als vegan gekennzeichnet war. Sicher gab es auch noch einige andere Leckereien, die nicht als vegan gekennzeichnet waren, aber trotzdem vegan waren. Daneben gab es natürlich auch noch Zuckerwatte, weitere Süßigkeiten, zahlreiche Cocktails und andere Getränke und vieles mehr. Und auch die Partnerstädte der Stadt Sindelfingen präsentieren sich mit eigenen Ständen.

Aber das Fest besteht natürlich nicht nur aus Essen. Schmuck wird ebenso angeboten wie weitere landestypische Dinge. Zusätzlich gibt es zahlreiche Bühnen mit zum Beispiel vielen Tanzvorführungen mit "typischen" Tänzen wie Flamenco, aber auch eher unbekannteren (aber auf jeden Fall interessanten) Tänzen wie dem Tribal Style Bellydance (siehe Foto). Außerdem kommt Musik natürlich auch nicht zu kurz.




Alles in allem lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall und verhungern werdet ihr dort sicher nicht, denn sicherlich gibt es die veganen Angebote auch in den nächsten Jahren. Und vielleicht gibt es dann sogar noch mehr ;)

Montag, 9. Juni 2014

Immer eine Reise wert: Der Vegan Street Day

Okay, die Überschrift klingt, als wäre ich regelmäßig auf dem Vegan Street Day (VSD). Um ehrlich zu sein, war ich gestern das erste Mal beim VSD, da ich davor im Jahr im Urlaub war und davor wiederum noch gar nicht vegan und auch nichts vom VSD gewusst habe. Aber umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Jahr hingehen zu können.

Aber langsam, langsam. Für die, die es nicht kennen: Der Vegan Street Day ist das größte vegane Straßenfest Deutschlands und findet jedes Jahr in Stuttgart (gestern) und in Dortmund (dieses Jahr am 9. August) statt. In Stuttgart gab es über 100 Stände, die nicht nur allerlei Leckereien angeboten haben, sondern beispielsweise auch T-Shirts, Bücher und allerlei Informationen zum Thema Tierrecht und Tierschutz. Außerdem erwarten euch Vorträge, Kochshows, Musik und gute Laune!

Es war unglaublich gutes Wetter: strahlender Sonnenschein! Allerdings war es mir sogar schon wieder ein wenig zu warm (34 Grad sind wirklich heiß), ich vertrage generell eher Kälte statt Hitze. Aber dafür habe ich es echt ziemlich lange auf dem VSD ausgehalten! Könnte natürlich auch daran liegen, dass es unglaublich leckeres Eis gab! Ich hab schon soooooooo lange kein Pistazieneis mehr gegessen und ich liebe das total :) Und das Mandeleis war auch nicht schlecht!

Außerdem hieß es viel trinken bei dem Wetter. Und ich habe mal meinen ersten (zumindest zum Teil) grünen Smoothie probiert. Und ich muss sagen, dass schmeckt (ehrlich gesagt wider erwarten) echt ganz gut :)



Das Bühnenprogramm wurde vom symphatischen Veganer Patrik Baboumian, dem stärksten Mann Deutschlands, und Caro moderiert. Das Programm war wirklich interessant gestaltet und zum Glück waren nebenan viele Treppenstufen im Schatten.


Das Duo Verquert und Patrik Baboumian

Eine Tombola gab es auch. Nur etwas unpraktisch, wenn man dort mitmacht, sogar was gewinnt und was: Schokolade. Und zuhause gewesen bin ich erst ca. 6 Stunden später. Die Schoko ist etwas verformt, aber sie schmeckt noch. Und es kommt ja auf die inneren Werte an ;)

Und dann gab es natürlich Essen, Essen und nochmal Essen! Und alles sah so toll aus, sodass man auf jeden Fall die Qual der Wahl hatte! Es wollte also wirklich für jeden was dabei gewesen sein. Entschieden habe ich mich schlussendlich für einen veganen Döner und abends noch für eine Pan-Pizza vom Coox & Candy (einem veganen Restaurant in Stuttgart). Hat super geschmeckt!






Ein Vortrag von Animal Equality, den ich mir angehört habe, war auch super und informativ.

Insgesamt war es ein wunderschöner Tag mit wunderbaren Personen! An dieser Stelle noch einmal Dankeschön an die Organisatoren, Helfer, Aussteller, Moderatoren und einfach alle Beteiligten, die trotz dem wirklich heißen Wetter einen super Job gemacht haben!

Gefreut habe ich mich auch, dass es meiner nicht-veganen Freundin auch gut gefallen hat! Der Vegan Street Day ist also nicht nur für Veganer selbst, ein Besuch lohnt sich für alle!