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Freitag, 1. August 2014

Französische Crêpes

Zwar bin ich gerade erst aus Italien wiedergekommen, aber trotzdem möchte ich heute erstmal ein französisches Rezept mit euch teilen. Das Rezept geht superschnell und war daher genau das Richtige heute: Ich war nach meinem Urlaub froh wieder eine eigene Küche zu haben und wollte was schnelles, süßes zubereiten: Also gab es Crêpes!

Crêpes stammen übrigens aus der Bretagne und sind eine Weiterentwicklung von der sogenannten "Galette". Galettes entstanden aus Resten einer Buchweizensuppe, die auf heißem Stein gebacken und herzhaft belegt wurden. Sie werden auch immer noch so traditionell in der Bretagne angeboten. Weltweit verbreitet sind heutzutage allerdings Crêpes, die typischerweise einen sehr dünnen Teig haben und aus Weizenmehl hergestellt werden.

Zutaten für den Teig (ergibt ca. 8 - 10 Crêpes):
500 ml Pflanzenmilch (z. B. Sojamilch oder Reismilch)
250 g Mehl
1 EL Öl
1 EL Sojamehl

Belag nach Wahl, zum Beispiel:
Zimt & Zucker
Veganer Schokoaufstrich
Marmelade
Mandelmus
Herzhaft mit Tomate, veganem Käse, Räuchertofu
Hier dürft ihr kreativ werden :) Ich mag es oft ganz simpel mit Zimt und Zucker.


Nun die Zutaten einfach alle mischen. Der Teig sollte nun relativ dünnflüssig sein und nicht so dick wie bei z. B. Pfannkuchen. Jetzt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit könnt den Belag vorbereiten, d. h. eventuell Zimt & Zucker mischen oder Tomaten schneiden etc.

Und danach geht es richtig los: Ich habe einen Crêpe Maker benutzt, aber früher habe ich auch oft Crêpes auf einer normalen Pfanne gemacht. Bei einer Pfanne müsst ihr eventuell etwas Öl benutzen, bei einem Crêpe Maker ist das nicht nötig. Dann den Teig verstreichen und etwa 1 - 2 Minuten warten, bevor ihr den Crêpe wendet. Dann den Belag verteilen und den Crêpe falten.

Bon appétit!




Montag, 19. Mai 2014

Gemüse in Tempura-Teig mit zweierlei Dips

Freitagabend war bei mir und meiner Mitbewohnerin wieder Kochzeit. Diesmal haben wir uns für etwas entschieden, was wir so oder so ähnlich bis jetzt nicht gegessen haben: Gemüse in Tempura-Teig.

Tempura-Teig ist ein dünner Teig aus Mehl, welcher typisch für die japanische Küche ist. Wir haben den Tempura-Teig selbst gemacht, allerdings gibt es im Asia-Shop auch fertige Teigmischungen, habe ich gehört. Typischerweise ist der Teig aus Reismehl. Da wir das jedoch nicht hatten, haben wir Weizenmehl genommen. Hat auch wunderbar geklappt :) Da der Teig fritiert wird, hat das Ganze jede Menge Kalorien... was uns ehrlich gesagt nicht gestört hat, wir essen es ja nicht jeden Tag ;)

Zutaten für den Teig:
100 g Stärke
100 g Weizenmehl
300 ml eiskaltes Wasser (am besten stellt ihr das Wasser kurz in den Gefrierschrank)
1 Prise Backpulver
1 EL Sojamehl

Außerdem:
50 g Mehl zum Wenden
ca. 1 l Öl zum Fritieren

Nun einfach alles zusammenmischen. Der Teig sollte anschließend eher dünn sein, etwa mit Crepe-Teig vergleichbar. Falls ihr euch fragt, wieso das Wasser eiskalt sein soll: Dann wird es nachher knuspriger :)

Was ihr frittieren könnt:
Wir haben es mit verschiedenen Gemüsearten probiert, darunter Karotten, Zucchini, Paprika, Frühlingszwiebeln (hier nur den unteren Teil benutzen), Auberginen und Champignons. Allerdings haben uns die Frühlingszwiebeln so eher nicht geschmeckt und schlecht zu essen waren sie auch noch. Die Auberginen haben sich ziemlich vollgesaugt mit Fett und wir hatten nur noch das Gefühl pures Fett zu essen.

Daher unsere Empfehlung:
Karotten
Zucchini
Paprika
Champignons

Wir haben riesig viel gemacht und beim Frittieren schnell gemerkt, dass es doch ziemlich satt macht. Daher denke ich, dass für zwei Personen 1 Karotte, 1 Zucchini, 1 Paprika und ca. 250 g Champignons gut reichen sollten.

Nun schneidet ihr das Gemüse in Stücke. Diese können ruhig etwas größer sein. Bei den Champignons reicht es z. B. sie nur zu halbieren. Anschließend  wälzt ihr die Gemüsestücke in Mehl, damit der Tempura-Teig besser hält.


Unser bemehltes Gemüse :)

Nun das Fett erhitzen und das Gemüse einzeln in den Teig tunken und anschließend ins heiße Fett geben. Wenn das Gemüse bzw. der Teig goldbraun wird, könnt ihr es rausnehmen und abtropfen lassen. Am besten schnell essen, warm & frisch schmeckt es am besten :)



Dazu haben wir zwei Dips und Sojasoße gegessen.

Roter Dip:
1 kleiner Becher Sojajoghurt
3 EL Ajvar

Grün-weißer Dip:
1 kleiner Becher Sojajoghurt
1 Frühlingszwiebel
1 - 2 EL Petersilie
Salz
Pfeffer





Sonntag, 11. Mai 2014

Welsh Cakes

Vor einigen Jahren habe ich ein Praktikum in Wales (Großbritannien) gemacht, woran ich mich gerne zurückerinnere. Durch die Zeit in Wales habe ich natürlich auch einiges von der walisischen Küche mitbekommen, unter anderem auch das Rezept, was ich heute mit euch teilen will.

Und zwar geht es um Welsh Cakes. Welsh Cakes sind das sozusagen das Nationalgebäck in Wales und dürfen insbesondere am St. Davids Day, dem Nationalfeiertag von Wales, nicht fehlen. Sie gehen supereinfach, superschnell und schmecken dennoch super :) In Wales findet ihr sie auch im Supermarkt. (Ob sie dort vegan sind, weiß ich allerdings nicht. Damals war ich noch Vegetarierin.)

Zutaten:
500 g Mehl
100 g Zucker
250 g vegane Margerine
eine Prise Salz
ein Schluck pflanzliche Milch (z. B. Reismilch, Sojamilch, ...)

Für klassische Welsh Cakes:
150 g Rosinen

Ansonsten kann man sie auch mit Schokolade machen. Dazu habe ich Zartbitter-Raspelschokolade genommen. Wer möchte kann außerdem Zimt hinzufügen. Bestimmt kann man das Ganze auch mit Nüssen machen :)

Die Zutaten einfach vermischen und so viel Pflanzenmilch hinzufügen bis sich der Teig verkneten lässt. Nun mit etwas Mehl ausrollen und mit einem Ausstecher oder einem Glas runde Kreise ausstechen. Kinderleicht oder?
Nun bratet ihr den Teig bei mittlerer Temperatur in der Pfanne. Wichtig: Keine Margerine oder Öl mehr hinzugeben! Wenn die Cakes leicht braun werden, könnt ihr sie einmal wenden.


Viel Spaß beim Nachbacken :)

Sonntag, 27. April 2014

Hummus

Ich liebe Hummus! Besonders seit ich vor ein paar Monaten in Spanien war und Hummus dort zu meinen absoluten Grundnahrungsmittel gehört hat, da es das praktischerweise sehr günstig im dortigen Supermarkt gab :) Nachdem ich mich schon ein, zwei Mal eher erfolglos an die Herstellung von Hummus gemacht habe, ist es nun kein Problem mehr. Also stelle ich euch ein superschnelles, gelingsicheres Rezept vor, bei dem ihr gar nicht viele Zutaten braucht!

1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 250 g)
1 - 2 Knoblauchzehen
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
3 TL Zitronensaft
4 TL Tahin (Sesampaste, bekommt ihr z. B. bei Netto)
Zur Dekoration: Petersilie

Das Wasser der Kichererbsen auffangen und die restlichen Kichererbsen abtropfen lassen. Gewürze (Salz & Kreuzkümmel), Zitronensaft und Tahin dazugeben. Zuletzt die Knoblauchzehen pressen und ebenfalls der Mischung hinzufügen. Nun alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten und nach und nach das aufgefangene Kichererbsenwasser hinzugeben bis euch die Konsistenz gefällt.
Wer mag, kann das ganze noch mit Petersilie dekorieren oder Paprikapulver hinzugeben. Und jetzt lasst es euch schmecken!

Passt übrigens wunderbar zu Falafel, Gemüsesticks (Karotten, Tomaten, Gurken, ...) oder als Aufstrich auf dem Brötchen :)





Freitag, 25. April 2014

Feta-Tofu

Eigentlich bin ich eher kein Tofu-Fan. Nachdem ich von "Feta-Tofu" gehört habe, dachte ich dennoch, dass ich das ja einmal probieren kann. Denn Feta hat mir früher sehr wohl geschmeckt :)
Ohne große Erwartungen machte ich mich also an das Rezept... und war am Ende ziemlich begeistert! Der Tofu-Feta hat es nach einem Tag Ziehzeit nicht einmal mehr in einen Salat geschafft. Er hat mir tatsächlich so gut geschmeckt, dass ich ihn auf der Stelle einfach so gegessen habe. Und das heißt bei mir schon was!

200 g Tofu
Saft einer halben Zitrone
2 Knoblauchzehen
3/4 TL Salz
1 TL Paprikapulver
1 TL Thymian (getrocknet)
1 TL Basilikum (getrocknet)
1/2 TL Oregano (getrocknet)
1/2 TL Majoran (getrocknet)
mind. 100 ml gutes Olivenöl

Den Tofu in drei ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Nun gut mit Küchenrolle ausdrücken. Je besser ihr das macht, desto mehr Geschmack der Gewürze kann euer Tofu aufnehmen. Anschließend in kleine Würfel schneiden und die Gewürze sowie den Zitronensaft mischen.

Nun alles vermischen und in eine möglichst luftdichte Dose geben. Jetzt nochmal durchschütteln, damit sich wirklich alles gut vermischt. Im Kühlschrank am besten mind. 1 - 2 Tage ziehen lassen und anschließend genießen :)

Mit der Kräutermarinade könnt ihr außerdem noch kochen, sie als Salatdressing benutzen oder auf Pizza träufeln. Viel zu schade zum wegschütten!


Das Rezept habe ich fast unverändert von http://vegan-und-lecker.de, ich fand es aber sehr empfehlenswert :)